ASO-Lösungen
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ASO-Lösungen im Einsatz
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Success Stories unserer Kunden

Sicherheitstechnik muss immer den Anforderungen ihres Einsatzgebiets gerecht werden. Wir denken daher immer mehrere Schritte voraus, im Namen unserer Kunden. Jedes Projekt bedeutet für uns eine Herausforderung, die optimale Lösung für das Thema automatisierte Sicherheit zu finden. Wir dokumentieren diesen Anspruch mit unserer Kundenübersicht aus vielen verschiedenen Branchen.

Tür und Tor

Sicherheit unter extremen Bedingungen

Wenn es eisig wird, läuft man bei cool it und ASO erst richtig warm

 

Kühlräume sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Wenn Lebensmittel im Spiel sind, ist die Einhaltung von Kühlketten der entscheidende Faktor für die Produktqualität. Die cool it Isoliersysteme GmbH hat sich unter anderem zur Aufgabe gesetzt, die bestmöglichen Kühltüren herzustellen und vertraut dabei auf die Sensoren und die Türsteuerung von ASO Safety Solutions. Das kalte Umfeld hat den Ingenieuren nur wenig Spielraum gelassen. Aber diesen haben sie genutzt.

Extreme Bedingungen für SENTIR edge und DRICO

Im Zusammenhang mit Lebensmitteln gibt es drei Grundsätze, die unter allen Umständen eingehalten werden müssen: Kühlkette, Hygiene und nochmal Kühlkette. Damit die Kühltüren von cool it diese Grundsätze unterstützen können, muss eine sensible Symphonie von Mechanik und Elektronik orchestriert werden.

Um Anwender von Türen und Toren vor mechanischen Einwirkungen zu schützen, produziert ASO Safety Solutions SENTIR edge Sicherheitskontaktleisten aus Elastomeren, also Kunststoff. Bei Kontakt mit einem Hindernis löst die Kontaktleiste aus und stoppt die gefahrbringende Bewegung der Tür oder des Tores in Sekundenbruchteilen. Aus dem Alltag kennt jeder den Einfluss von Temperatur auf Kunststoff: bei warmen Temperaturen wird er weicher; sinkt die Temperatur, wird er härter. Somit haben extrem niedrige Temperaturbereiche natürlich auch Einfluss auf die Steifigkeit der bei cool it verwendeten Sicherheitskontaktleiste. O-Ton cool it: „In den Kühlhäusern, in denen cool it-Türen eingesetzt werden, kann es gut und gerne -30 °C kalt sein. Das kann man ohne Umschweife als extreme Umgebungsbedingung bezeichnen.“

Zur Absicherung der Quetsch- und Scherstellen für cool it-Türen musste ASO den üblichen Härtegrad der selbstextrudierten SENTIR edge 35.85 Kontaktleisten senken, um genügend Schaltfreude am Profil zu erzeugen. So gelang es ASO eine Kontaktleiste zu konzipieren, die in ihrem gesamten Aufbau deutlich weicher ausfällt, als es in gemäßigt temperierten Bereichen notwendig wäre. Die Kraftmessungen an den Türen fielen daraufhin mehr als positiv aus. Der geforderte Maximalwert von 400 Newton (die von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung empfohlene Maximalkraft) wurde selbst bei -25°C deutlich unterschritten.

Der Teufel steckt im Detail

Doch nicht nur Kunststoff hat es in kalten Umgebungen schwer, auch für elektronische Komponenten stellen derart tiefe Temperaturen eine Herausforderung dar. So mussten nicht nur die Kontaktleisten den extremen Umständen im Kühlhaus angepasst werden, sondern auch die Steuerung der Türen. Selbst kleinste Bausteine der DRICO Türsteuerung wurden auf ihre Materialeigenschaften geprüft. So können z. B. die Kristalle im LCD-Display gefrieren, weshalb stattdessen eine 7-Segment-Anzeige eingesetzt wurde.

DRICO Türsteuerung im frostigen Umfeld

Eine weitere Schwierigkeit, die im Zusammenhang mit Kälte entstehen kann, ist das potenzielle Anfrieren der Tür. Der Antrieb muss bei Betätigung also genug Kraft entwickeln, um eine Tür im Notfall auch im angefrorenen Zustand zu bewegen. „Es war wichtig, dass wir bei niedriger Frequenz ein hohes Moment entwickeln. Nach gemeinsamen Überlegungen haben cool it und wir uns für einen Direktantrieb entschieden“, beschreibt ASO-Entwickler Reinhard Schade den Lösungsweg.

Einsatz der DRICO vor Ort

Um den Aufwand durch Monteure und Service-Mitarbeiter von cool it niedrig zu halten, wurde besonders die Montage- und Reparaturfreundlichkeit vor Ort betrachtet. Der Montageaufwand konnte durch die Vormontage der DRICO Türsteuerung und des Antriebs auf minimalem Niveau gehalten werden. Eine Montageplatte, die zwischen Steuerung und Antrieb angebracht wird, bietet zusätzlich die Möglichkeit der separaten Demontage. Das erleichtert die Servicetätigkeit erheblich.

Der effiziente Weg des Produkts bei ASO

Die Realisierung technischer Anforderungen ist innerhalb eines solchen Projekts nur eine der Herausforderungen. Eine andere stellt die Organisationen des quantitativen Durchflusses und Sicherstellung der Qualität dar. Um das Projekt mit cool it nicht nur effektiv, sondern auch effizient zu gestalteten, stellte ASO seine kompletten Prozesse auf den Prüfstand. Daraus wurden konkrete Ableitungen für die Produktion der DRICO Türsteuerung gezogen.
Als Konsequenz richtete ASO die Abteilung Electronic Test Field ein, in der, an speziellen Testständen, die DRICO Türsteuerungen automatische Diagnoseprogramme durchlaufen und auf Herz und Nieren geprüft werden.

Die Zusammenarbeit mit cool it zeigt sehr anschaulich, was den ASO-Ansatz Partner in Performance ausmacht: Eine perfekte Lösung kann erst dann zutage treten, wenn das Problem in Gänze verstanden wurde. Dafür gehen wir zusammen mit unserem Kunden gerne auch neue Wege und entwickeln gemeinsam.

Unternehmen:
cool it Isoliersysteme GmbH

Standort:
Melle

Branche:
Tür- und Torsysteme

Produkte und Services:
Drehtüren, Pendeltüren, Schiebetüren, Brandschutztüren, Hubtore, Schnelllauftore & Zubehör

Mitarbeiterzahl:
Ca. 200 Mitarbeiter

Internetadresse:
www.coolit.de

Aufgabe und Zielsetzung:
Ausstattung von cool it-Türen mit kälteverträglichen Sicherheitskontaktleisten und Türsteuerungen.

Lösung:
SENTIR edge Kontaktleisten und DRICO Türsteuerungen

Ansprechpartner ASO:
Markus Horstkemper

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Maschinenbau

Von der Kundenanfrage zum neuen Sicherheits-Standard im Maschinenbau

Die Balance zwischen Produktivität und Maschinensicherheit ist seit jeher eine Herausforderung für jedes Unternehmen im Maschinenbau

 

Um diese Balance zu halten, ohne die Sicherheit von Bedien- personal zu vernachlässigen, konzipierten und entwickelten HOMAG und ASO Safety Solutions gemeinsam ein Sicherheitskonzept für die CNC Bearbeitungszentren der BMG Reihe. Dabei wurden sowohl die hohen technischen Anforderungen des Kunden erfüllt, als auch die ambitionierten Designwünsche.

Als Pionier der Holzbearbeitung und Qualitätsführer ihres Marktes ist Innovation für die HOMAG Group eine Verpflichtung dem Kunden gegenüber. Teil des Innovationsprozesses ist die Aufnahme von Bedürfnissen und deren Umsetzung in bahnbrechende Produkte. Bahnbrechend, nicht nur im Sinne der Produktivität und Effizienz, sondern auch hinsichtlich Sicherheit und Bedienerfreundlichkeit. Um diese Kombination von Sicherheit und Produktivität gewährleisten zu können, entwickelte die ASO GmbH für HOMAG taktile Sensoren zur Absicherung ihrer BMG 100/300/500/600-Reihen.

Maximaler Aktionsradius dank SENTIR bumper

Applikationen wie die von HOMAG werden oft mit SENTIR mat Kontaktmatten abgesichert, die flächig in einer Reihe den Bereich vor einer Maschine überwachen und somit einen bekannten Garanten für Sicherheit darstellen.

„Wir wollten einen freien Zugang zu unseren Maschinen ermöglichen. Im praktischen Betrieb müssen schwere und große Werkstücke positioniert werden und Material mit Paletten oder Transportwagen zur Maschine gebracht werden.“, erläutert Carsten Kanitz, Product Development CNC Processing. „Kontaktmatten sind zwar ein sehr zuverlässiger und sicherer Weg, ganze Areale abzusichern, wir wollten dem Bediener aber mehr Komfort und eine flexiblere Nutzung der Maschine, ohne störende Elemente auf dem Boden, bieten.“

Damit war schnell klar, dass SENTIR bumper Sicherheitskontaktpuffer, den richtigen Weg vorgeben. Sicherheitskontaktpuffer kommen überall dort zum Einsatz, wo hohe Verformungswege des Sensors erwartet werden. Wenn Maschinenbediener und Maschinenportal kollidieren sollten, sendet der Sensor im Kontaktpuffer ein Signal an die Maschinensteuerung und löst beispielsweise einen Not-Stopp der Maschine aus. Gleichzeitig mindert die dämpfende Wirkung des Bumpers den Aufprall und verhindert Schlimmeres.

Paradigmenwechsel in der Bumper-Konstruktion: volle Sicherung gesamter Maschinenfronten

Sowohl Beschaffenheit als auch die Konstruktion des HOMAG Bumper sind im Endergebnis millimetergenau ausgearbeitet und angepasst. Klassischerweise sind Bumper so konstruiert, dass die Aufbauhöhe die Fläche des Bumpers deutlich übersteigt. In diesem Fall war es aber wichtig, die gesamte Front der betreffenden Maschinenportale flächig zu sichern. Ein kleiner Paradigmenwechsel der dazu führte, dass die gesamte Konstruktion der SENTIR bumper bei ASO überdacht werden musste.

„Auf mechanischer Seite war eine der größten Herausforderungen, das Schaltverhalten des Bumpers über seine gesamte Fläche konstant sensibel zu halten. Dort kommt ein Zusammenspiel aller verwendeten Materialien zum Tragen, angefangen bei der speziellen Behautung bis zu den modifizierten Sensorelementen“, erläutert Markus Horstkemper, ASO Entwicklungsleiter, die Herausforderungen dieses Projekts. Die Anforderungen an die äußere Hülle hinsichtlich Resistenzen und mechanischen Eigenschaften der SENTIR bumper, veranlassten ASO Safety Solutions daher, bekannte Wege zu verlassen und sich zu diversifizieren.

Evolution einer Partnerschaft

Kaum etwas, das perfekt sein möchte, kann sich dem Wandel entziehen. Daher müssen auch HOMAG und ASO fortwährend an der Verbesserung und Optimierung der Komponenten, des Zusammenspiels von Mensch und Maschine sowie an logistischen Fragestellungen arbeiten.

ASO wird dabei stets mit Rat und Tat an der Seite der HOMAG Group stehen, als Partner in Performance.

Unternehmen:
HOMAG Group

Standort:
Schopfloch

Branche:
Maschinenbau

Produkte und Services:
Holzbearbeitungssysteme, Teleservice, Wartung, Montage, Reparatur

Mitarbeiterzahl: 6000 Mitarbeiter

Internetadresse:
www.homag.com

Aufgabe und Zielsetzung:
Ausstattung von CNC Bearbeitungszentren mit einer günstigen und dennoch hochqualitativen Sicherheitslösung.

Lösung:
SENTIR bumper Flächenschaltsensor Ansprechpartner

ASO: Simon Mersch

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